Virtualisierungssoftware ermöglicht den parallelen Betrieb mehrerer Betriebssysteme auf einem einzigen physischen Computer – als isolierte, voneinander unabhängige virtuelle Maschinen. Für IT-Administratoren, Softwareentwickler, Tester und alle, die verschiedene Betriebssystemumgebungen benötigen, ist Virtualisierungssoftware ein unverzichtbares Werkzeug. Im Bereich Tools finden Sie bei Lizenzindustrie bewährte Virtualisierungssoftware als geprüfte Lizenz – per E-Mail, zu einem Preis klar unter dem regulären Listenpreis.
Was ist Virtualisierung und wofür wird sie eingesetzt?
Virtualisierungssoftware erstellt eine virtuelle Maschine (VM) – eine vollständig isolierte Softwareumgebung, die sich wie ein eigenständiger Computer verhält, aber innerhalb des Host-Betriebssystems läuft. Eine virtuelle Maschine hat ihr eigenes Betriebssystem, ihre eigene Festplatte (als virtuelle Datei), ihren eigenen Arbeitsspeicher-Bereich und ihre eigenen virtuellen Hardware-Komponenten – vollständig getrennt vom Host-System.
Die wichtigsten Einsatzbereiche für Virtualisierungssoftware:
Softwareentwicklung und -testing: Entwickler benötigen häufig verschiedene Betriebssystemumgebungen, um Software zu entwickeln und zu testen. Statt mehrere physische Computer zu betreiben, ermöglicht Virtualisierung das schnelle Erstellen, Klonen und Löschen von Testumgebungen – auf einem einzigen physischen PC.
IT-Administration: IT-Administratoren nutzen Virtualisierung für Server-Konsolidierung, die Bereitstellung isolierter Testumgebungen und die effiziente Verwaltung mehrerer Server-Rollen auf weniger physischer Hardware.
Sichere Ausführung potenziell unsicherer Software: Wer verdächtige Dateien, unbekannte Software oder potenziell schädliche Anwendungen testen möchte, kann dies in einer isolierten virtuellen Maschine tun – ohne Risiko für das Hauptsystem. Wird die VM kompromittiert, bleibt das Host-System davon unberührt.
Parallelbetrieb verschiedener Betriebssysteme: Mac-Nutzer, die gelegentlich Windows-Software benötigen, oder Windows-Nutzer, die mit Linux arbeiten möchten, können das jeweils andere Betriebssystem als virtuelle Maschine parallel zum Hauptsystem betreiben – ohne Dual-Boot-Konfiguration und ohne Neustart.
Legacy-Software-Betrieb: Alte Software, die nur mit älteren Windows-Versionen kompatibel ist, kann in einer virtuellen Maschine mit dem entsprechenden alten Betriebssystem weiterhin betrieben werden – auch wenn das Hauptsystem längst auf eine neuere Windows-Version aktualisiert wurde.
Die wichtigsten Virtualisierungssoftware-Lösungen im Überblick
- VMware Workstation Pro – VMware Workstation Pro von VMware ist ein etablierter Standard für Desktop-Virtualisierung unter Windows und Linux – mit umfangreichen Funktionen für professionelle Entwickler und IT-Administratoren. Snapshot-Funktionalität für das schnelle Zurücksetzen von VMs auf einen früheren Zustand, verschachtelte Virtualisierung, Netzwerk-Simulation und Unterstützung für praktisch jedes gängige Gastbetriebssystem. Wichtig: Seit November 2024 stellt Broadcom Workstation Pro kostenlos zur Verfügung – auch für die kommerzielle Nutzung; kostenpflichtiger Support ist separat erhältlich.
- VMware Fusion Pro – VMware Fusion Pro ist die Mac-Version von VMware – für den Betrieb von Windows, Linux und anderen Betriebssystemen auf Apple-Computern. Mit tiefer macOS-Integration und einem ähnlichen Funktionsumfang wie Workstation Pro. Auch Fusion Pro ist seit November 2024 kostenlos erhältlich.
- Parallels Desktop – Parallels Desktop ist eine sehr beliebte Virtualisierungssoftware für Mac – besonders bekannt für die nahtlose Integration von Windows-Anwendungen direkt in die macOS-Oberfläche (Coherence-Modus). Windows-Programme lassen sich dabei wie native Mac-Apps nutzen, ohne den vollständigen Windows-Desktop sehen zu müssen. Optimiert für Apple-Silicon-Macs (M-Serie), auf denen Windows 11 für ARM läuft.
- Parallels Desktop for Mac Business Edition – Die Business-Version von Parallels Desktop mit zentraler Lizenzverwaltung, Volumenlizenzierung und erweiterten Verwaltungsfunktionen für Unternehmen, die Windows auf mehreren Mac-Arbeitsplätzen bereitstellen möchten.
VMware oder Parallels – was ist der Unterschied?
Die Wahl der richtigen Virtualisierungssoftware hängt primär vom Host-Betriebssystem und dem Anwendungsfall ab:
Für Windows- und Linux-PCs: VMware Workstation Pro ist die etablierte Wahl für Entwickler, Tester und IT-Administratoren. Unter Windows Pro steht außerdem das integrierte Hyper-V zur Verfügung.
Für Mac-Nutzer: Sowohl VMware Fusion Pro als auch Parallels Desktop bieten exzellente Virtualisierung für Mac. Parallels Desktop punktet mit der besonders nahtlosen macOS-Integration und ist die beliebteste Wahl für Mac-Nutzer, die gelegentlich Windows-Software benötigen. VMware Fusion Pro bietet einen etwas technischeren, auf professionelle Entwickler zugeschnittenen Funktionsumfang.
Für Apple-Silicon-Macs (M-Chips): Parallels Desktop ist besonders gut für Apple Silicon optimiert. Beachten Sie: Auf M-Macs laufen nur ARM-Versionen von Windows und Linux; klassische x86-Betriebssysteme lassen sich dort nicht virtualisieren.
Systemvoraussetzungen für Virtualisierungssoftware
Virtualisierung stellt erhöhte Anforderungen an die Host-Hardware, da Ressourcen zwischen Host und virtuellen Maschinen geteilt werden müssen:
- Prozessor: Moderne Multi-Core-CPU mit Virtualisierungsunterstützung (Intel VT-x oder AMD-V) – bei den meisten aktuellen Prozessoren standardmäßig vorhanden, muss aber im BIOS/UEFI aktiviert sein
- Arbeitsspeicher: Mindestens 16 GB RAM empfohlen – der Arbeitsspeicher wird zwischen Host-System und allen laufenden virtuellen Maschinen aufgeteilt
- Speicherplatz: Ausreichend freier Speicherplatz für jede virtuelle Festplatte – eine Windows-11-VM benötigt mindestens 64 GB
- SSD: Eine SSD ist für flüssige VM-Performance nahezu unverzichtbar – auf HDDs ist der Betrieb virtueller Maschinen spürbar langsamer
So funktioniert der Kauf bei Lizenzindustrie
Ihre Virtualisierungslösung bestellen Sie direkt online: Produkt auswählen, Kauf abschließen, und der Lizenzschlüssel wird automatisch per E-Mail zugestellt. Die Freischaltung erfolgt über die Server des Herstellers.
- ✔ Lieferung per E-Mail – Lizenzschlüssel in der Regel 5 bis 30 Minuten nach Zahlungseingang (täglich 09–21 Uhr)
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- ✔ Parallels & weitere Lösungen – für Windows, Mac und Linux
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- ✔ Nachvollziehbare Herkunft – Lizenzen von Distributoren und Großhändlern in Europa
- ✔ Schneller Support – bei Fragen helfen wir schnell weiter
Sie haben Fragen zur passenden Virtualisierungslösung? Schreiben Sie uns – wir beraten Sie kostenlos.
Häufige Fragen zu Virtualisierung Software
Was ist der Unterschied zwischen VMware Workstation Pro und Parallels Desktop?
VMware Workstation Pro läuft auf Windows und Linux als Host-System und richtet sich an Entwickler und IT-Administratoren. Parallels Desktop läuft ausschließlich auf Mac und ist besonders für die nahtlose Integration von Windows-Anwendungen in macOS optimiert. Für Mac-Nutzer, die primär Windows-Programme nutzen möchten, ist Parallels Desktop die beliebtere Wahl.
Brauche ich eine Windows-Lizenz für die virtuelle Maschine?
Ja. Windows in einer virtuellen Maschine benötigt eine eigenständige, gültige Windows-Lizenz – genau wie eine physische Installation. Passende Lizenzen finden Sie unter Windows 11; für Server-Virtualisierung mit Hyper-V bietet sich Windows Server an.
Wie viel Arbeitsspeicher sollte ich einer virtuellen Maschine zuweisen?
Als Faustregel: Mindestens 4 GB RAM für eine Windows-11-VM (Mindestanforderung), besser 8 GB für flüssiges Arbeiten. Ihr physisches System sollte über genug Gesamt-RAM verfügen, um sowohl das Host-System als auch die VM(s) komfortabel zu versorgen – bei 16 GB Host-RAM sind 8 GB für eine VM eine gute Balance.
Läuft Parallels Desktop auch auf Apple-Silicon-Macs?
Ja – Parallels Desktop unterstützt alle Macs mit M-Chip und ist von Microsoft als Weg freigegeben, Windows 11 Pro und Enterprise für ARM auf diesen Macs zu betreiben.
Wie schnell erhalte ich meinen Lizenzschlüssel?
Nach Zahlungseingang wird der Lizenzschlüssel automatisch per E-Mail verschickt und im Programm über den Hersteller aktiviert.
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