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- Artikel-Nr.: LI-800527
- Geräte: 1 Gerät + VMs
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- Versandart: E-Mail
- Hersteller: Microsoft
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Windows Server 2016 Datacenter – unbegrenzt virtualisieren
Windows Server 2016 Datacenter ist die Edition für stark virtualisierte Umgebungen. Sind alle Kerne des Hosts lizenziert, dürfen Sie darauf unbegrenzt viele virtuelle Maschinen mit Windows Server betreiben.
Dazu kommen Funktionen, die Standard nicht bietet, etwa Storage Spaces Direct und das vollständige Speicherreplikat. Die Lizenz gibt es hier mit 16 oder 24 Cores.
Die wichtigsten Funktionen
- Unbegrenzt viele virtuelle Maschinen mit Windows Server pro lizenziertem Host
- Storage Spaces Direct für hyperkonvergente Speicherlösungen
- Speicherreplikat zur Spiegelung von Daten zwischen Servern
- Geschützte VMs (Shielded VMs) und Host Guardian Service
- Software-Defined Networking
Für wen eignet sich Windows Server 2016 Datacenter?
- Unternehmen mit vielen virtuellen Servern
- Rechenzentren und Hosting-Anbieter
- Hochverfügbare Cluster
- IT-Dienstleister mit Kundenumgebungen
Neu in Windows Server 2016
- Windows-Container und Docker-Unterstützung
- Nano Server als besonders schlanke Installationsoption
- Geschützte virtuelle Maschinen (Shielded VMs, Datacenter)
- Storage Spaces Direct und Speicherreplikat (Datacenter)
- Hyper-V mit verschachtelter Virtualisierung
So funktioniert die Core-Lizenzierung
Seit Windows Server 2016 wird nach Prozessorkernen lizenziert. Alle physischen Kerne eines Servers müssen abgedeckt sein, mindestens 8 Kerne pro Prozessor und mindestens 16 Kerne pro Server. Eine Lizenz mit 16 Cores deckt also einen typischen Server mit einem oder zwei Prozessoren bis zu insgesamt 16 Kernen ab. Hat der Server mehr Kerne, ergänzen Sie die fehlenden über eine Add-on-Lizenz oder wählen die Variante mit 24 Cores.
Ab wann lohnt sich Datacenter?
Als Faustregel gilt: Wer auf einem Host mehr als etwa acht bis zehn virtuelle Windows-Server betreiben will, fährt mit Datacenter günstiger als mit mehrfach lizenziertem Standard. Zudem bringt Datacenter die Speicher- und Netzwerkfunktionen für Cluster mit.
Editionen im Vergleich
| Windows Server 2016 Standard | 2 virtuelle Maschinen je vollständig lizenziertem Server |
| Datacenter (dieser Artikel) | unbegrenzt viele virtuelle Maschinen |
| Windows Server 2016 Essentials | für kleine Firmen bis 25 Benutzer, ohne CALs |
| Datacenter Add-on | zusätzliche Cores für größere Server |
Weitere Lizenzen finden Sie in der Kategorie Windows Server 2016.
Zugriffslizenzen (CALs) nicht vergessen
Jeder Benutzer oder jedes Gerät, das auf den Server zugreift, benötigt eine Zugriffslizenz (CAL). Für Remotedesktop-Sitzungen kommen zusätzlich RDS-CALs hinzu. Die passenden Lizenzen finden Sie unter Windows Server CAL und Remote Desktop Services CAL.
Typische Einsatzszenarien
- Virtualisierungs-Host mit vielen Servern für unterschiedliche Abteilungen
- Hochverfügbarer Cluster mit Storage Spaces Direct
- Hosting von Kundenservern bei IT-Dienstleistern
- Test- und Entwicklungsumgebungen mit vielen VMs
Lizenznachweis und Planung
Bewahren Sie Rechnung und Lizenzunterlagen gut auf – bei einem Software-Audit weisen Sie damit nach, dass Ihr Server korrekt lizenziert ist. Dokumentieren Sie außerdem, wie viele physische Kerne Ihre Server haben und welche virtuellen Maschinen darauf laufen. Wenn Sie unsicher sind, welche Lizenzen Sie für Ihre Umgebung brauchen, beraten wir Sie gern vor dem Kauf.
Systemvoraussetzungen
- Prozessor: 64-Bit-Prozessor ab 1,4 GHz
- Arbeitsspeicher: 512 MB (Server Core), 2 GB für die Desktopdarstellung
- Festplatte: mindestens 32 GB
- Netzwerk: Gigabit-Ethernet-Adapter
- Weitere Funktionen: TPM 2.0 und UEFI mit Secure Boot für bestimmte Sicherheitsfunktionen
Installation und Aktivierung
- Installationsdatei (ISO) über den Link aus unserer E-Mail herunterladen.
- Bootfähigen USB-Stick erstellen oder die ISO im Hypervisor bzw. über die Fernverwaltung des Servers einbinden.
- Edition wählen (mit oder ohne Desktopdarstellung) und Windows Server installieren.
- Mit dem gelieferten Produktschlüssel aktivieren und Rollen wie Active Directory, Dateiserver oder Hyper-V einrichten.
Häufige Fragen
Wie viele virtuelle Maschinen darf ich betreiben?
Unbegrenzt viele Windows-Server-VMs auf dem vollständig lizenzierten Host.
Was bedeuten 16 und 24 Cores?
Die Anzahl der Prozessorkerne, die abgedeckt sind. Alle physischen Kerne müssen lizenziert sein, mindestens 16 pro Server.
Sind CALs enthalten?
Nein. Zugriffslizenzen bestellen Sie separat.
Wie wird der Server aktiviert?
Mit dem Produktschlüssel, den Sie nach dem Kauf per E-Mail erhalten. Bei Fragen zur Aktivierung hilft unser Support.
Bekomme ich eine Rechnung?
Ja, zu jeder Bestellung erhalten Sie eine ordentliche Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer, auf Wunsch mit Firmenanschrift.
Darf ich den Server virtuell betreiben?
Ja. Die Lizenz gilt für den physischen Host; je nach Edition dürfen Sie darauf virtuelle Windows-Server-Instanzen betreiben.
Brauche ich für Remotedesktop zusätzliche Lizenzen?
Ja. Für Remotedesktop-Sitzungen benötigen Sie neben den Windows-Server-CALs auch RDS-CALs.
Lieferung, Rechnung und Support
- Lieferung per E-Mail: Produktschlüssel, Download-Link und Installationsanleitung erhalten Sie nach Zahlungseingang in der Regel innerhalb von 5 bis 30 Minuten (täglich 09:00–21:00 Uhr). Mehr dazu unter Versand & Zahlung.
- Rechnung: Zu jeder Bestellung erhalten Sie eine ordentliche Rechnung, auf Wunsch mit Firmenanschrift.
- Herkunft der Lizenz: Wir beziehen unsere Lizenzen über Distributoren und Großhändler in Europa. Wie das genau funktioniert, erklären wir auf der Seite Legale Software kaufen.
- Support: Bei Fragen zur Installation oder Aktivierung helfen wir per E-Mail (Mo–So 09:00–21:00 Uhr), Telefon (Mo–Fr 09:00–14:00 Uhr), Live-Chat oder per Fernwartung mit TeamViewer.
Unser Kulanzversprechen
Sollte die bestellte Server-Version oder -Edition einmal nicht mehr lieferbar sein, erhalten Sie von uns ohne Aufpreis die nächsthöhere Version oder Edition mit gleicher Core-Anzahl. Sie bezahlen nie mehr als den Preis, zu dem Sie bestellt haben.